Als Influencer Geld verdienen, auch mit kleiner Reichweite

Als Influencer verdienst du Geld, sobald Menschen bereit sind, für etwas von dir zu zahlen, und das hängt nicht an einer bestimmten Followerzahl. Ein Weg, der schon mit kleiner Reichweite funktioniert, ist der Verkauf von Stücken, die du selbst getragen oder benutzt hast, an die Leute, die dir ohnehin folgen.

Ab wann kann man als Influencer Geld verdienen?

Die ehrliche Antwort: Es gibt keine Schwelle, ab der es losgeht. Werbepartner schauen auf Reichweite und Engagement, und wer unter ein paar tausend Followern liegt, bekommt selten eine Anfrage. Das heißt aber nicht, dass dein Account nichts wert ist. Es heißt nur, dass der Weg über Marken für dich noch nicht offen ist.

Was dagegen immer funktioniert, ist der direkte Weg zu deinen eigenen Fans. Wer dir seit Monaten folgt, deine Storys ansieht und deine Posts kommentiert, hat eine Beziehung zu dir. Für diese Menschen ist ein Hoodie, den du in deinen Videos getragen hast, etwas anderes als ein Hoodie aus dem Laden. Das ist der Punkt, an dem du Geld verdienen kannst, egal wie groß dein Account ist.

Warum kleine Reichweite kein Hindernis ist

Bei Kooperationen zählt die Masse. Beim Verkauf eines einzelnen Stücks reicht ein einziger Mensch, der es haben will. Du brauchst keine zehntausend Follower, die alle etwas kaufen. Du brauchst eine Handvoll, die genau das eine Stück wollen, das du gerade anbietest.

Bei kleinen Accounts ist die Bindung oft enger als bei großen. Deine Follower kennen dich, du antwortest auf Kommentare, man erinnert sich an einzelne Videos. Genau diese Erinnerung macht ein getragenes Stück für sie interessant. Auf FanShop gibt es deshalb keine Followergrenze. Du bewirbst dich mit deinem Account, so wie er ist.

Was du als Micro Influencer verkaufen kannst

Verkauft wird nur, was du selbst getragen, benutzt oder besessen hast. Keine Neuware, kein Weiterverkauf von Dingen, die du nur eingekauft hast. Das ist bewusst eng gefasst, denn der Wert liegt in deiner Geschichte zum Stück.

Beispiele aus dem Alltag:

  • Das Shirt, das du in deinem meistgesehenen Video getragen hast
  • Die Cap, die du in jeder zweiten Story aufhast
  • Die Sneaker, mit denen du durch den letzten Städtetrip gelaufen bist
  • Das Trikot aus dem Fußballvideo mit deinen Freunden
  • Die Kamerahalterung oder das Mikrofon aus deinen ersten Aufnahmen, wenn du umgestiegen bist

Jedes Stück bekommt bei dir eine kurze Geschichte: Wann hast du es getragen, in welchem Video kommt es vor, warum gibst du es her. Diese Geschichte ist das, was auf Vinted oder eBay fehlt. Dort kauft ein anonymer Käufer ein gebrauchtes Shirt. Bei FanShop kauft dein Fan dein Shirt.

Auf FanShop geht es um Kleidung, Schuhe und Ausrüstung, die man in deinen Inhalten sieht, und um nichts anderes.

So funktioniert der Verkauf über FanShop

FanShop ist gerade im Pre-Launch. Als Creator kannst du dich jetzt bewerben und deinen Shop vorbereiten, die Käufer kommen zum Launch dazu. Der Ablauf:

  1. Du bewirbst dich im Browser. Ein Mensch prüft deine Bewerbung, keine Software.
  2. Du bekommst eine Einladung per Mail und richtest deinen Shop ein.
  3. Vor dem ersten Verkauf bestätigst du einmal deine Identität. Mindestalter ist 18.
  4. Du stellst Stücke ein. Jedes wird von einer Person angesehen, bevor es online geht.
  5. Verkauft sich ein Stück, wählst du einen Paketshop, lädst ein vorbezahltes Versandetikett herunter und gibst das Paket ab.

Auf dem Etikett steht FanShop als Absender und ein Creator-Code. Dein Name und deine Straße erscheinen nirgends. Rücksendungen gehen an FanShop, nicht an dich. Der Käufer zahlt den Versand im Checkout, du zahlst dafür nichts. Versendet wird innerhalb der EU.

Was es kostet und was du bekommst

FanShop kostet nichts, es gibt keine Monatsgebühr. FanShop behält 30 Prozent vom Shoppreis.

Du musst dabei nicht rechnen. Du gibst ein, was du für ein Stück ausgezahlt haben willst, und der Shoppreis wird daraus berechnet. Was du eingibst, ist das, was bei dir ankommt.

Ausgezahlt wird einmal im Monat auf dein Bank- oder Stripe-Konto. Ein Verkauf wird 14 Tage nach bestätigter Zustellung fällig, weil der Käufer in dieser Zeit ein gesetzliches Widerrufsrecht hat. Die Mindestauszahlung liegt bei 10 Euro, kleinere Beträge werden in den nächsten Monat übertragen. Gibt ein Käufer ein Stück zurück, wird ihm der Betrag erstattet und es gibt dafür keine Auszahlung.

Gewerbe und Steuern: was du wissen solltest

Wer regelmäßig und mit Gewinnabsicht verkauft, kann in Deutschland gewerblich tätig sein. Ob das bei dir zutrifft, hängt von deinem Einzelfall ab, und FanShop darf dazu keine Rechtsberatung geben. Frag beim Finanzamt oder bei einem Steuerberater nach, bevor du größere Mengen verkaufst.

Zwei Anhaltspunkte aus dem Gesetz: Für sonstige Einkünfte gilt nach § 22 Nr. 3 EStG eine Freigrenze von 256 Euro im Jahr. Und der private Verkauf von Gegenständen des täglichen Gebrauchs ist nach § 23 EStG steuerfrei. Was davon auf dich zutrifft, klärst du mit deinem Steuerberater.

Häufige Fragen

Kann man als Influencer ohne viele Follower Geld verdienen?

Ja. Beim Verkauf einzelner getragener Stücke zählt nicht die Reichweite, sondern ob ein Fan genau dieses Stück will. FanShop hat keine Followergrenze.

Was kostet FanShop für Creator?

Nichts. Es gibt keine Monatsgebühr. FanShop behält 30 Prozent vom Shoppreis, der Preis wird aus deiner Wunsch-Auszahlung berechnet.

Sehen Käufer meine Adresse?

Nein. Auf dem Versandetikett steht FanShop als Absender und ein Creator-Code. Rücksendungen gehen an FanShop.

Kann ich schon verkaufen?

FanShop ist im Pre-Launch. Du kannst dich jetzt bewerben und deinen Shop vorbereiten, die Käufer kommen zum Launch.

Jetzt bewerben. Wenn du Stücke hast, die in deinen Videos oder Posts vorkommen, kannst du dich jetzt als Creator bewerben. Die Bewerbung dauert ein paar Minuten, ein Mensch sieht sie an, und du bekommst eine Antwort per Mail. Zur Creator-Bewerbung