Als Streamer Geld verdienen, auch als kleiner Streamer

Als Streamer verdienst du Geld über Subs, Bits, Spenden, Werbung und Sponsoren, und alle diese Wege wachsen mit der Zuschauerzahl. Ein Weg, der nicht an der Zuschauerzahl hängt, ist der Verkauf von Dingen, die in deinem Stream zu sehen waren, an die Leute, die jeden Abend dabei sind.

Wie kleine Streamer heute Geld verdienen

Die bekannten Einnahmequellen auf Twitch, YouTube oder Kick setzen voraus, dass die Plattform dich dafür freischaltet. Bis dahin streamst du für die Erfahrung und für deine Community, nicht für Geld. Und auch nach der Freischaltung bleibt bei einem kleinen Kanal wenig übrig, weil Subs und Bits erst in großer Zahl etwas abwerfen.

Was bei kleinen Kanälen oft übersehen wird: Die Leute, die bei dir im Chat stehen, sind keine Laufkundschaft. Sie kennen dein Setup, deine Running Gags, deine Katze, die durchs Bild läuft. Für sie hat dein Hoodie aus dem Stream eine Bedeutung, die ein Fremder nicht sieht. Genau das lässt sich in Geld verwandeln, ohne dass du Affiliate oder Partner sein musst.

Was aus deinem Stream Wert hat

Verkauft werden auf FanShop nur Stücke, die du selbst getragen, benutzt oder besessen hast. Keine Neuware, kein Merch aus dem Druckshop, kein Weiterverkauf. Für Streamer ist die Liste länger, als man denkt:

  • Der Hoodie oder das Shirt, das du in deinen Streams trägst
  • Die Cap, die auf jedem Thumbnail zu sehen ist
  • Das Headset, die Maus oder die Tastatur, nachdem du auf neues Equipment umgestiegen bist
  • Der Controller, mit dem du einen bestimmten Run geschafft hast
  • Das Mikrofon aus deinen ersten Streams
  • Das Trikot aus dem Fußball- oder Charity-Stream mit anderen Streamern

Zu jedem Stück schreibst du, wann es im Stream war und was damit passiert ist. Ein Controller ist auf Kleinanzeigen ein gebrauchter Controller. Bei deiner Community ist es der Controller aus dem Stream, in dem der Chat ausgerastet ist.

Der Unterschied zu Merch

Viele kleine Streamer probieren Merch über Druckdienste. Das Problem: Ein Shirt mit deinem Logo ist für die meisten Zuschauer austauschbar, und du brauchst viele Verkäufe, bis sich der Aufwand lohnt. Ein getragenes Stück gibt es dagegen genau einmal, und dafür reicht ein einziger Käufer. Du produzierst nichts, du lagerst nichts, du gibst nur ab, was du schon hast.

Auf Vinted, Kleinanzeigen oder eBay kannst du dasselbe Stück einstellen, dort kauft aber ein anonymer Käufer, der deinen Stream nicht kennt. Auf FanShop kauft dein Zuschauer. Das ist der ganze Unterschied, und er bestimmt, was jemand bereit ist zu zahlen.

So läuft der Verkauf ab

FanShop ist im Pre-Launch. Du kannst dich jetzt bewerben und deinen Shop vorbereiten, die Käufer kommen zum Launch. Der Weg:

  1. Bewerbung im Browser, geprüft von einem Menschen.
  2. Einladung per Mail, du richtest deinen Shop ein.
  3. Einmal vor dem ersten Verkauf bestätigst du deine Identität. Mindestalter ist 18.
  4. Du stellst Stücke ein, jedes wird von einer Person angesehen, bevor es sichtbar wird.
  5. Nach einem Verkauf wählst du einen Paketshop, lädst ein vorbezahltes Etikett herunter und gibst das Paket ab.

Der Käufer zahlt den Versand im Checkout. Auf dem Etikett steht FanShop als Absender und ein Creator-Code, nie dein Name oder deine Straße. Für Streamer ist das wichtig, weil viele ihre Adresse aus guten Gründen nicht herausgeben. Rücksendungen gehen an FanShop. Versendet wird innerhalb der EU.

Kosten, Auszahlung, Steuern

FanShop kostet dich nichts, es gibt keine Monatsgebühr und keine Followergrenze. FanShop behält 30 Prozent vom Shoppreis. Du gibst ein, welchen Betrag du ausgezahlt haben willst, und der Preis im Shop wird daraus berechnet.

Die Auszahlung kommt einmal im Monat auf dein Bank- oder Stripe-Konto. Ein Verkauf wird 14 Tage nach bestätigter Zustellung fällig, das ist die gesetzliche Widerrufsfrist des Käufers. Mindestauszahlung sind 10 Euro, kleinere Beträge werden in den nächsten Monat übertragen. Bei einer Rückgabe bekommt der Käufer sein Geld zurück und es gibt keine Auszahlung.

Zu Steuern: Wer regelmäßig und mit Gewinnabsicht verkauft, kann in Deutschland gewerblich sein. FanShop gibt dazu keine Rechtsberatung. Zwei Stellen im Gesetz sind ein Anhaltspunkt: § 22 Nr. 3 EStG mit einer Freigrenze von 256 Euro im Jahr für sonstige Einkünfte, und § 23 EStG, nach dem der private Verkauf von Gegenständen des täglichen Gebrauchs steuerfrei ist. Was auf dich zutrifft, klärst du mit dem Finanzamt oder einem Steuerberater.

Häufige Fragen

Kann man als kleiner Streamer Geld verdienen, ohne Affiliate zu sein?

Ja. Der Verkauf getragener oder benutzter Stücke an deine Community läuft außerhalb der Streaming-Plattform und braucht keine Freischaltung. FanShop hat keine Followergrenze.

Welche Sachen aus dem Stream kann ich verkaufen?

Alles, was du selbst getragen, benutzt oder besessen hast und was im Stream zu sehen war: Kleidung, Caps, Headsets, Controller, Mikrofone. Keine Neuware, kein Merch zum Weiterverkauf.

Erfährt der Käufer meine Adresse?

Nein. Auf dem Etikett steht FanShop als Absender und ein Creator-Code. Rücksendungen gehen an FanShop.

Wann bekomme ich mein Geld?

Einmal im Monat, 14 Tage nach bestätigter Zustellung, ab 10 Euro, auf Bank- oder Stripe-Konto.

Jetzt bewerben. Wenn in deinem Stream Dinge zu sehen sind, die deine Zuschauer kennen, hast du schon alles, was du brauchst. Bewirb dich jetzt als Creator, ein Mensch prüft die Bewerbung, und du bekommst eine Antwort per Mail. Zur Creator-Bewerbung