Als Model Geld verdienen, ohne Agentur

Als Model verdienst du Geld mit Jobs, und die laufen meist über Agenturen, die dich auswählen, vermitteln und einen Anteil behalten. Was du ohne Agentur und ohne Buchung verdienen kannst, hängt an dem, was du schon hast: Outfits, Schuhe und Accessoires aus deinen Shootings und Posts, die deine Follower kennen und haben wollen.

Wie Models heute Geld verdienen

Der klassische Weg führt über eine Agentur. Sie bringt dich zu Castings, verhandelt Gagen und behält dafür eine Provision. Ohne Agentur bleiben dir Direktanfragen von Fotografen und kleinen Marken, Kooperationen über Instagram oder TikTok und bezahlte Inhalte. Alle diese Wege haben gemeinsam, dass jemand anderes entscheidet, ob und wann du gebucht wirst.

Ein Weg, bei dem du selbst entscheidest, ist der Verkauf von Stücken, die du getragen hast. Nicht als Nebengeschäft mit Neuware, sondern als Verkauf dessen, was in deinen Bildern zu sehen war. Dafür brauchst du keine Buchung und keine Agentur, nur Menschen, die deine Arbeit verfolgen.

Was aus deinen Shootings und Posts Wert hat

Auf FanShop verkaufst du nur, was du selbst getragen, benutzt oder besessen hast. Keine Neuware, kein Weiterverkauf, keine Kleidung, die du nur zum Verkauf eingekauft hast. Für Models ist das eine lange Liste, denn du trägst ständig Dinge, die fotografiert werden:

  • Das Kleid oder die Jacke aus einem Shooting, das deine Follower kennen
  • Die Sneaker, die in deinen Street-Style-Posts immer wieder auftauchen
  • Die Heels aus einer Kampagne oder von einem Laufsteg
  • Die Sonnenbrille, die auf deinem bekanntesten Bild zu sehen ist
  • Das Shirt aus einem Reel, das besonders gut lief
  • Die Tasche, die du über Monate zu jedem Termin mitgenommen hast

Zu jedem Stück gehört die Geschichte: Von welchem Shooting, aus welchem Post, warum du es weitergibst. Diese Verbindung zum Bild ist das, was ein Stück für deine Follower interessant macht. Auf FanShop geht es um Kleidung, Schuhe und Accessoires, die man in deinen Inhalten sieht, und um nichts anderes.

Warum der eigene Fan anders kauft als ein Fremder

Du könntest dasselbe Kleid auf Vinted oder eBay einstellen. Dort kauft jemand, der dich nicht kennt und für den es ein gebrauchtes Kleid in Größe S ist. Auf FanShop kauft jemand, der das Bild kennt, in dem du es getragen hast. Das verändert, was das Stück wert ist, und du legst den Betrag selbst fest.

Dazu kommt die Privatsphäre. Wer als Model öffentlich sichtbar ist, gibt seine Adresse ungern heraus. Auf dem Versandetikett von FanShop steht FanShop als Absender und ein Creator-Code. Dein Name und deine Straße stehen nirgends, und Rücksendungen gehen an FanShop, nicht an dich.

So funktioniert FanShop

FanShop ist im Pre-Launch. Du kannst dich jetzt bewerben und deinen Shop vorbereiten, die Käufer kommen zum Launch.

  1. Du bewirbst dich im Browser. Ein Mensch prüft die Bewerbung.
  2. Du erhältst eine Einladung per Mail und richtest deinen Shop ein.
  3. Vor dem ersten Verkauf bestätigst du einmal deine Identität. Mindestalter ist 18.
  4. Du stellst Stücke mit Fotos und Geschichte ein. Jedes wird von einer Person geprüft, bevor es online geht.
  5. Nach einem Verkauf wählst du einen Paketshop, lädst ein vorbezahltes Etikett herunter und gibst das Paket ab.

Der Käufer zahlt den Versand im Checkout, versendet wird innerhalb der EU.

Kosten, Auszahlung, Steuern

FanShop kostet dich nichts. Keine Monatsgebühr, keine Followergrenze. FanShop behält 30 Prozent vom Shoppreis. Du gibst ein, was du für ein Stück ausgezahlt haben willst, der Shoppreis wird daraus berechnet.

Ausgezahlt wird einmal im Monat auf dein Bank- oder Stripe-Konto, jeweils 14 Tage nach bestätigter Zustellung, weil der Käufer in dieser Zeit ein gesetzliches Widerrufsrecht hat. Die Mindestauszahlung liegt bei 10 Euro, kleinere Beträge werden übertragen. Bei einer Rückgabe wird der Käufer erstattet, eine Auszahlung gibt es dann nicht.

Zu Steuern und Gewerbe: Regelmäßiger Verkauf mit Gewinnabsicht kann in Deutschland gewerblich sein. FanShop gibt dazu keine Rechtsberatung. Als Orientierung gelten § 22 Nr. 3 EStG mit einer Freigrenze von 256 Euro im Jahr für sonstige Einkünfte und § 23 EStG, nach dem der private Verkauf von Gegenständen des täglichen Gebrauchs steuerfrei ist. Frag dein Finanzamt oder einen Steuerberater, was auf dich zutrifft.

Häufige Fragen

Kann man als Model ohne Agentur Geld verdienen?

Ja. Der Verkauf getragener Stücke aus deinen Shootings und Posts läuft direkt zwischen dir und deinen Followern. FanShop hat keine Followergrenze.

Was darf ich auf FanShop verkaufen?

Kleidung, Schuhe und Accessoires, die du selbst getragen oder besessen hast und die in deinen Inhalten vorkommen. Keine Neuware, kein Weiterverkauf.

Bleibt meine Adresse privat?

Ja. Auf dem Etikett steht FanShop als Absender und ein Creator-Code. Rücksendungen gehen an FanShop.

Was kostet FanShop?

Nichts. FanShop behält 30 Prozent vom Shoppreis, der aus deiner Wunsch-Auszahlung berechnet wird.

Jetzt bewerben. Wenn du Stücke hast, die deine Follower aus deinen Bildern kennen, bewirb dich jetzt als Creator. Die Bewerbung dauert ein paar Minuten, ein Mensch prüft sie, und du bekommst eine Antwort per Mail. Zur Creator-Bewerbung