Als Sportler Geld verdienen: Trikots und Ausrüstung

Als Sportler verdienst du Geld über Verträge, Prämien und Sponsoren, und dieser Weg ist für die meisten Amateure und Halbprofis verschlossen. Was dir bleibt und was oft unterschätzt wird: Deine getragenen Trikots, Schuhe und deine Ausrüstung haben für Menschen, die dich spielen sehen, einen Wert, den du selbst festlegen kannst.

Wie kann man als Sportler Geld verdienen?

Im Profibereich ist die Antwort einfach, dort gibt es Gehalt und Sponsoren. Darunter wird es dünn. Wer in der Regionalliga spielt, bei Landesmeisterschaften antritt oder im Fitnessbereich eine Community aufgebaut hat, zahlt oft mehr für seinen Sport, als er damit verdient. Ausrüstung, Fahrten, Startgelder, Wettkampfnahrung.

Gleichzeitig gibt es Menschen, die dir folgen. Mitspieler, Vereinsmitglieder, Leute, die deine Wettkämpfe auf Instagram verfolgen, die Fans deiner Mannschaft. Für sie ist das Trikot, in dem du im Finale gespielt hast, kein gebrauchtes Trikot. Es ist das Trikot aus diesem Spiel. Im Profifußball ist der Handel mit getragenen Trikots längst ein eigener Markt. Für dich funktioniert das Prinzip genauso, nur in deinem Maßstab.

Was ein getragenes Trikot wert macht

Der Wert liegt nicht im Stoff, sondern in der Herkunft. Ein neues Trikot gibt es im Fanshop des Vereins in jeder Größe. Dein Trikot aus dem Aufstiegsspiel gibt es einmal, und nur du kannst es anbieten. Dasselbe gilt für Schuhe, Handschuhe oder Protektoren, die einen bestimmten Wettkampf gesehen haben.

Beispiele aus dem Alltag von Sportlern:

  • Das Heimtrikot der letzten Saison, das du in jedem Spiel getragen hast
  • Die Fußballschuhe, mit denen du das Tor im Pokalspiel gemacht hast
  • Die Torwarthandschuhe aus dem Elfmeterschießen
  • Die Laufschuhe von deinem ersten Marathon
  • Das Trainingsshirt aus der Vorbereitung, das in deinen Videos vorkommt
  • Boxhandschuhe, Bandagen oder der Kampfanzug aus einem bestimmten Turnier
  • Die Startnummer, die du beim Wettkampf getragen hast

Zu jedem Stück gehört die Geschichte: Welches Spiel, welcher Wettkampf, was ist passiert. Diese Geschichte macht aus einem Gebrauchtartikel ein Erinnerungsstück.

Warum nicht einfach eBay oder Kleinanzeigen?

Das kannst du. Dort kauft aber ein anonymer Käufer, der dich nicht kennt und für den dein Trikot ein gebrauchtes Trikot von irgendwem ist. Entsprechend fällt der Preis aus. Auf FanShop kauft dein Fan, also jemand, der weiß, wer du bist und was das Stück bedeutet. FanShop ist ausdrücklich für Stücke gebaut, die du selbst getragen, benutzt oder besessen hast. Neuware und Weiterverkauf sind ausgeschlossen, du konkurrierst also nicht mit Händlern.

Ein zweiter Punkt ist die Adresse. Auf Kleinanzeigen stehst du mit Namen und oft mit Wohnort da. Bei FanShop steht auf dem Versandetikett FanShop als Absender und ein Creator-Code. Dein Name und deine Straße tauchen nirgends auf.

So läuft der Verkauf über FanShop

FanShop befindet sich im Pre-Launch. Du kannst dich jetzt bewerben und deinen Shop mit Stücken füllen, Käufer kommen zum Launch dazu.

  1. Bewerbung im Browser. Eine Person prüft sie, keine Software.
  2. Einladung per Mail, du legst deinen Shop an.
  3. Vor dem ersten Verkauf bestätigst du einmal deine Identität. Mindestalter ist 18.
  4. Du stellst deine Stücke mit Fotos und Geschichte ein. Jedes wird von einem Menschen geprüft, bevor es online geht.
  5. Nach dem Verkauf wählst du einen Paketshop, lädst das vorbezahlte Etikett herunter und gibst das Paket ab.

Der Käufer zahlt den Versand im Checkout. Rücksendungen gehen an FanShop, nicht zu dir. Versendet wird innerhalb der EU.

Kosten, Auszahlung und ein Hinweis zu Steuern

FanShop kostet nichts. Keine Monatsgebühr, keine Followergrenze, du kannst also auch mit einem kleinen Account anfangen. FanShop behält 30 Prozent vom Shoppreis. Du gibst ein, was du für das Stück ausgezahlt haben willst, der Shoppreis wird daraus berechnet.

Die Auszahlung erfolgt einmal im Monat auf dein Bank- oder Stripe-Konto, jeweils 14 Tage nach bestätigter Zustellung, weil der Käufer so lange ein gesetzliches Widerrufsrecht hat. Mindestauszahlung 10 Euro, der Rest wird übertragen. Wird ein Stück zurückgegeben, erhält der Käufer sein Geld zurück und es gibt keine Auszahlung.

Zu Steuern und Gewerbe: Regelmäßiger Verkauf mit Gewinnabsicht kann in Deutschland gewerblich sein. FanShop gibt keine Rechtsberatung. Als Anhaltspunkt: § 22 Nr. 3 EStG nennt für sonstige Einkünfte eine Freigrenze von 256 Euro im Jahr, und nach § 23 EStG ist der private Verkauf von Gegenständen des täglichen Gebrauchs steuerfrei. Was bei dir gilt, klärst du mit dem Finanzamt oder einem Steuerberater. Wenn du einen Vereins- oder Sponsorenvertrag hast, lies vorher nach, was darin zu Trikots und Ausrüstung steht.

Häufige Fragen

Kann man als Amateursportler Geld verdienen?

Ja, mit getragenen Trikots, Schuhen und Ausrüstung, die eine Geschichte haben. Entscheidend ist nicht die Liga, sondern ob es Menschen gibt, die dir folgen. FanShop hat keine Followergrenze.

Was ist ein getragenes Trikot wert?

Das legst du fest. Du gibst deine Wunsch-Auszahlung ein, FanShop berechnet den Shoppreis daraus und behält 30 Prozent davon.

Kann ich schon verkaufen?

FanShop ist im Pre-Launch. Du kannst dich jetzt bewerben und Stücke einstellen, die Käufer kommen zum Launch.

Sieht der Käufer meine Adresse?

Nein. Auf dem Etikett steht FanShop als Absender und ein Creator-Code. Rücksendungen gehen an FanShop.

Jetzt bewerben. Wenn du Trikots, Schuhe oder Ausrüstung aus deiner aktiven Zeit hast, bewirb dich jetzt als Creator. Ein Mensch prüft deine Bewerbung, du bekommst eine Antwort per Mail und kannst deinen Shop schon vor dem Launch füllen. Zur Creator-Bewerbung